
Ebenso wie z. B. Maserati gehört auch Bugatti seit 1998 zu einem großen Mutterkonzern, zu VW. Seit 2005 produziert VW Bugatti—Modelle nachdem die Marke mehrere Bankrotte durchlebt hat. Die erste Einstellung der ursprünglichen Produktion fand direkt nach dem zweiten Weltkrieg statt, obwohl Bugatti einer der erfolgreichsten Hersteller von Rennwagen war, welche zu den edelsten und besten ihrer Zeit zählten. Die gesamte Produktionszahl beläuft sich zwischen 1909 und 1956 auf 7950 Fahrzeuge. Heute zählen die frühen Bugatti-Modelle zu den Autolegenden.
Reanimation des Klassikers
Die erste Wiederbelebung der Marke Bugatti fand 1987 durch den Italiener Romano Artioli statt. Bis zur Übernahme von VW im Jahr 1998 produzierte Maserati ca. 115 Fahrzeuge der Modelle EB 110 GT und EB 110 Supersport. Die Supersportvariante zählt bis heute zu einem der fahrsichersten Fahrzeuge, welche jemals gebaut wurden.
Das schnellste Serienauto der Welt
VW produziert bisher ein Bugatti Modell in Serie, den Veyron. Eigentlich sollte der Produktionsstart bereits 2003 erfolgen. Durch technische Schwierigkeiten und finanziellen Engpässen wurde dieser immer wieder verschoben und erfolgte schließlich im September 2005. Geplant ist eine Produktionszahl von 300 Stück, wovon jährlich 70 Stück hergestellt werden sollen.
2005 war es das schnellste Serienauto der Welt mit 1001 PS und 407 km/h. In inoffiziellen Messungen wurde die Höchstgeschwindigkeit sogar noch um 1 km/h übertroffen. Im Beschleunigungstest erreichte der Wagen innerhalb von 2,5 Sekunden die 100 km/h. Die überarbeitete Version übertraf 2010 die Höchstgeschwindigkeit mit 431 km/h und 1200 PS. Allerdings hatte das Nachfolgemodell, der Veyron S zu dem Zeitpunkt keine Straßenzulassung.
